www.laufzeiterfassung.de                        www.mainzer-laufladen.de
Die erste Etappe ist geschafft!!!

Bericht vom Haybachlauf am 07.03.2010
Und zur Belohnung gab es ein Entchen
am Haybachlauf des Turnverein Klein-Winternheim

Am 07. März 2010 fand der 3. Haybachlauf statt. Er war der Auftakt zum 2. Etappen-Marathon, davon die 1. Etappe über 10,7 km.
Die Organisation im Vorfeld lief großartig, alle halfen tatkräftig mit, um diese Veranstaltung für alle Beteiligten zum unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen. Das Wetter in der Woche vor dem Lauf war absolutes Laufwetter, die Anmeldungen flossen zahlreich, es war alles geregelt und dann das - Schneetreiben am Tag vor dem Lauf!!! Die Frustration war groß, das Engagement von Michel Lingnau und Christian Pierzina auch - unermüdlich wurde mit der Kehrmaschine der Schnee von der Laufstrecke gefegt, so dass das schlechte Wetter sich eines Besseren belehrte und aufgab. Bei klirrender Kälte strahlte am Sonntag die Sonne den Läufern entgegen und bis auf vereinzelte Stellen im Feld war die Strecke frei geräumt.

Dank der Erfahrungen der letzten Jahre waren die Leute an der An- und Nachmeldung bestens gewappnet und konnten so die ca. 300 Läufer schnellstens mit ihren Chips und Startnummern versorgen.
Zuerst gingen die Bambinis an den Start und bewältigten die 900 m Strecke mit Bravour. Als 1. Mädchen kam Lilian Jaeger mit 00:05:01 ins Ziel, der 1. Junge wurde Tim Mönch mit 00:04:40. Es folgten die Schüler mit 3 km, hier konnten Karolin Klumb mit 0:14:39 und Florian Heger mit 00:14:43 den Sieg für sich gewinnen. Nach beiden Läufen gab es dann eine Brezel und eine Entchen-Medaille.
Eltern hatten jetzt noch Gelegenheit, ihre Sprösslinge in der gut organisierten Kinderbetreuung während des Laufs abzugeben, in der gebastelt, gemalt und getobt wurde.

Das große Startfeld formierte sich dann um 12.15 Uhr mit den Etappen-Marathonis, den 10,7 km Haybachläufern, den 6 km Jedermann-Läufern und Walkern. Sportwart und Mit-Organisator Meinolf Kleiner wies am Start vermehrt auf warme Kleidung hin, denn der Wind im offenen Feld war eisig.
Auch hier, wie bei den beiden Kinderläufen, gab Dr. Harald Schmid (u.a. 12 x Deutscher Meister, Europameister und Vizeweltmeister im Hürdenlauf, hier als Sportlicher Leiter des "D-Run") den Startschuss und los ging's. Das Bild, das sich uns Organisatoren und Helfern bot, als sich die Läufermasse in Bewegung setzte, war überwältigend.

Bewaffnet mit Entchen, Seitenschneidern für die Kabelbinder an den Chips und Medaillen für die Etappenläufer warteten wir gespannt auf die ersten Läufer, die durchgepustet ins Ziel einliefen.
Mit nur 00:37:57 kamen als erster Läufer Christian Klaproth und mit 00:43:19 als erste Läuferin Nina Kuhn ins Ziel nach der 10,7 km Distanz ins Ziel.
Über die 6 km Strecke gewann als erster Läufer Heiko Knebel mit einer Zeit von 00:26:51 und als erste Läuferin Michaela Steffens mit 00:34:35.
Bei den Walkern konnten wir dem ersten Mann Kurt Leiner und der ersten Frau Ulli Leiner mit jeweils einer Zeit von 00:54:41 die Entchen überstreifen.

Während und direkt nach dem Lauf gab es Frubiase, Wasser und warmen Tee, der dankbar angenommen wurde.
Bei diesem anspruchsvollen Lauf gab es nur Gewinner - die einen waren stolz, ihn zum ersten Mal bewältigt zu haben, andere konnten ihre Zeiten vom letzten Jahr verbessern, wiederum andere waren glücklich, nach längerer Verletzungszeit diesen Lauf geschafft zu haben.
Hinterher gab es in der Haybachhalle noch ein kleines Rahmenprogramm, bei dem man sich noch bei Würstchen, Kaffee und Kuchen entspannen konnte. Da dieser Lauf als ein Benefizlauf zugunsten der Kinderhäuser Mainz/Ingelheim ausgeschrieben war, hatte man nun auch die Möglichkeit, sich mehr Infos direkt am Stand einzuholen.
Die Siegerehrung und eine Tombola mit dem Hauptgewinn eines Gutscheins für Laufschuhe vom Laufladen Wolf's Running World rundeten diesen Lauf ab.

Fazit: Wo man hinblickte sah man glückliche und zufriedene Gesichter. Wir sind stolz, dieses Event auf die Beine gestellt zu haben und hoffen auf viele weitere in dieser Art. Aber ohne die vielen Helfer und Mit-Organisatoren wäre so ein Lauf nicht möglich gewesen! An dieser Stelle ein dickes Dankeschön!!


2.Etappe Mainspitzlauf des TV 1883 Bischofsheim am 30. Mai 2010
(Bericht von Dr. Dr. Heinz Klink)

11:15 Uhr, Startschuss zum 10km-Jedermannlauf. Sofort wird Tempo gemacht. Rasch formiert sich eine 5-köpfige Spitzengruppe, ich mittendrin, jeder macht Tempo. Kurven werden geschnitten, Windschatten gesucht. Häufige Führungswechsel, keiner schenkt dem anderen was. Ich werde geschubst! Da, noch mal ein richtiger Bodycheck, dann mit dem Kopf gegen meine Wange. Jetzt geht´s aber los, legt mir der Kerl doch seinen Kopf auf meine Brust, kuschelt sich richtig an mich ...

Ich wache auf, Sonntag früh, mein kleiner Rouven schaut mich groß an, freut sich, dass ich ihn verschlafen anblinzle. Er will schmusen, er will spielen, er will frühstücken. An Pfingsten hatte er heftiges Fieber, Schnupfen und Husten und hat erst mal seine Mama angesteckt und dann mich. So kratzt es mir nun im Hals und ich fühle mich einfach matt. Dazu trägt sicher auch die letzte Arbeitswoche bei, in der ich das Pensum einer 5-Tage-Woche in vier Tagen erledigen durfte. Dazu noch das heutige Wetter, kaum Sonne, immer wieder Regen. Alles in allem fühle ich mich nicht fit für einen Wettkampf. Mir ist eher nach lockerem Joggen und dann ab in die Sauna.

Dabei ist der Mainspitzlauf seit 2005 als familienfreundlicher Breitensport konzipiert und hat sich mittlerweile fest im Veranstaltungsprogramm der Region etabliert. Nicht zuletzt durch die Einbindung in den Etappenmarathon 2010, bestehend aus Haybachlauf in Klein-Winternheim, dem TGM-Lauf in Gonsenheim und dem Albiger Hügellauf. Den Halb-Marathon haben die Läuferinnen und Läufer heute absolviert. Auf der neuen Laufstrecke in und um Bischofsheim waren deshalb auch die Spitzenleute des Etappenmarathons vertreten.

Dort lag bei den Männern bisher Christian Klaproth und bei den Frauen Nina Kuhn in Führung. Sie wurde verfolgt von Daniela Bur und Heike Rüttiger auf Platz 7. Sie dürfte sich über den Zieleinlauf des Mainspitzlaufs am meisten gefreut haben, weil sie in der Gesamtwertung ordentlich vorgerückt ist.

Die schnellsten drei Frauen und Männer beim 10 km Mainspitzlauf waren:

      1. Daniela Bur   40:52 min
      2. Silvia Licht   44:39 min
      3.  Heike Rüttiger   47:20 min
      1.  Christian Klaproth  34:13 min
      2.  Sven Löschengruber  37:29 min
      3.  Karl Dirk   37:36 min

Gerne hätte ich am 5km-Lauf mit Babyjogger zum Einlaufen teilgenommen, um dann nach kurzer Pause die 10 km solo in Angriff zu nehmen. Vielleicht nicht in einer 5-köpfigen Spitzengruppe, aber doch so flott wie möglich. Der Zeitplan hätte es ermöglicht und letztes Jahr startete der Hauptlauf sogar mit etwas Verspätung, da noch 5km-Läufer auf der Strecke waren. Siehe Martins Bericht 2009.

Das beliebte Mainspitzlauf Finisher-T-Shirt ist mir somit leider durch die Lappen gegangen. Ebenso Kaffee, Kuchen, belegte Brötchen sowie Bratwurst und Steak vom Vereinsgrill. Auch das werde ich nachholen.

Bischofsheim kenne ich aus sportlicher Sicht bisher nur als Radsportler. Dabei liegt diese Gemeinde nicht nur vor unserer Haustür, sondern gehörte früher sogar einmal zu uMainz. Von 1930 bis 1945 war Bischofsheim ein Stadtteil von Mainz. Noch heute heißt der Bahnhof Mainz-Bischofsheim und auch was Strom- und Wasserleitungsnetze angeht, sind wir eng verbunden. Ebenso wie die AKK-Stadtteile, wurde Bischofsheim von Mainz getrennt, als die amerikanische und die französische Besatzungsmacht den Rhein einfach als Grenze für ihre Besatzungszonen festlegten. Das Stadtgebiet Mainz kam dadurch in der französischen Zone in das später neu gegründete Bundesland Rheinland-Pfalz, während die rechtsrheinischen Mainzer Stadtteile in der amerikanischen Zone an das neu gegründete Land Hessen fielen. Insoweit wurde noch weiter aufgeteilt, weil die drei Stadtteile nördlich des Mains - Amöneburg, Kastel und Kostheim - der Stadt Wiesbaden zugeteilt wurden und Bischofsheim und Ginsheim-Gustavsburg wieder eigenständige Gemeinden im Kreis Groß-Gerau wurden.

Übrigens ist Bischofsheim nicht das Heim eines Bischofs. Der Name geht vielmehr auf die Lage der Gemeinde an einer Mainbiegung zurück. Bieschen bedeutet nämlich biegen. Der hessische Dialekt verdeutlicht dies ebenfalls anschaulich, er kennt nur Bischem und seine Bürger, die Bischemer. 

Mit eben diesen Bischemern und hoffentlich noch mit vielen weiteren Läufern werde ich mich dann sicher im nächsten Jahr messen. Auch wenn es mir schwer fällt, einen geplanten Lauf ausfallen zu lassen, gerade wenn es sich um eine Serie ohne Streichergebnis handelt, so geht die Gesundheit doch vor. 

Dr. Heinz Klink

3. Etappe Gunsenumer TGM-Lauf am 20.06.2010

Der traditionelle Volkslauf der Turngemeinde 1861 e.V. Mainz-Gonseneim fand in diesem Jahr zum 8. Mal statt.
Bei optimalen Lauftemperaturen machten sich 186 Teilnehmer auf die anspruchsvolle 10 km Etappenmarathon Strecke durch den Lennebergwald.  Daneben wurden noch die 5 km und ein Bambini Lauf angeboten. 

Hier die Sieger auf der 10 km Strecke.
Männer:
1.  Christian  Klaproth  00:35:15
2.  Markus Henz   00:36:44
3.  Manfred Nüsing   00:37:35
Frauen
1.   Olivia Gruener   00:39:29
2 .  Daniela Bur   00:41:59 1
3.   Sabine Wolf   00:46:06 1

Nach der dritten Etappe befinden sich noch 71 Teilnehmer in der Wertung.




8. Gonsenheimer TGM - Lauf ( Bericht von Jochen Müller)

Trotz Trainingsdefizit und Ischias geschädigt, ging es am vergangenen Sonntag zum 8. Gonsenheimer TGM - Lauf. Ich hatte mich selbstverständlich erst nach Rücksprache mit meinem Arzt, der mich bereits letzten Mittwoch behandelt hatte, zum Start entschieden.
Ein Bambini - Lauf 500m, 5 km oder 10 km konnten absolviert werden. Die 10 km Strecke wurde gleichzeitig als 3.Lauf des Etappen - Marathons 2010 gewertet.
Nachdem die Startnummer angebracht und der Zeitnahme-Chip am Arm befestigt war, konnte ich noch 1 bis 2 km einlaufen. Auch meine Teamkollegen Heinz und Helmut, die ich kurz zuvor traf, hatten sich für die 10 km Strecke entschieden. Die Wetterbedingungen waren hervorragend. Es war trocken, bewölkt und mit ca. 13° C bestens für gute Zielzeiten geeignet.
Um 10.00 Uhr erfolgte dann der Start, aber nicht wie gewohnt durch einen Startschuss, sondern es ertönte in diesem Jahr erstmals eine Sirene. Nach kurzem Gedränge versuchte ich sofort mein Tempo zu finden und trotzdem locker zu bleiben. Die ersten 3 km liefen gut und ich war zuversichtlich. Aber schon kurz danach, machte die rechte Gesäßhälfte mit Schmerzen wieder auf sich aufmerksam. Der Gedanke ans Aussteigen ging mir ab etwa km 4,5 durch den Kopf und ich blieb auch kurz stehen.
Genau in diesem Moment kam mein Arzt, der auch die 10km Strecke lief, an mir vorbei und motivierte mich, locker weiter zu laufen. Also, weiter auf die Zähne beißen und durchlaufen. Auch mein Trainingsdefizit wurde deutlich spürbar, es fehlte einfach die Tempohärte. So musste ich noch vor der 8.km-Marke 3 Plätze einbüßen. Auf den letzten 500m konnte ich noch einmal etwas zulegen und wieder einen Platz gutmachen. So kam ich als 12. Läufer und 2. der AK M55 mit 40:26 min geschafft ins Ziel.

Nach dem Lauf konnte man seinen Brezelgutschein einlösen oder sich mit Kaffee und Kuchen stärken.

Bevor dann die Siegerehrung der jeweils ersten 3 Plätze  der 5 und 10 km Teilnehmer stattfand, wurde von der Jazztanzgruppe TGM - Gonsenheim deren tänzerisches Können dargeboten.

Den 1.Platz belegte Christian Klaproth mit 35:15 min. und 1.Frau wurde Olivia Gruener mit 39:29 min.
Der Teamkollege Helmut Becker belegte mit 38:16 min einen guten 4.Platz gesamt und wurde 2. in seiner AK. Teamkollege Dr. Heinz Klink belegte den 12.Platz in seiner AK.
Ergebnisse: http://www.tgm-gonsenheim.de/tgm-lauf-ergebnisse
Der Lauf war, wie schon in den Jahren zuvor, bestens organisiert. Durch die große Anzahl der Streckenposten konnte sich auf der anspruchsvollen Waldstrecke auch niemand verlaufen.
           
Jochen